Privatpraxis für Physiotherapie


Physiotherapie I Selbstzahler I Stressbewältigung 


Der therapeutische Schwerpunkt der Praxis liegt in der Behandlung von mechanische Problemen an der Wirbelsäule und den peripheren Gelenken. Die Behandlung durch MDT - Mechanische Diagnose und Therapie basiert auf dem McKenzie-Konzept. Das McKenzie-Konzept ist von Robin McKenzie einem der Weltweit führenden Manualtherapeuten aus Neuseeland entwickelt und erforscht worden. MDT ist die Basis jeder Überlegung und Entwicklung eines Behandlungsplans. Zur Optimierung der Behandlung wird die MDT mit anderen manualtherapeutischen Konzepten ergänzt. Z. B.:

  • McKenzie-Konzept - Mechanische Diagnose und Therapie
  • Brüggertherapie nach Dr. Alois Brügger
  • Triggerpunktbehandlung nach Dr. Baumeister
  • Nervenmobilisation nach David Butler
  • Manualle Therapie Kaltenborn - Evjenth- Konzept

Um den erworbenen Funktionsstörungen nachhaltig entgegenzutreten, kommt neben der Empfehlung zu mehr Bewegung, eine individuelle ergonomische Verhaltensberatung zu tragen. Diese wird entsprechend der täglich beruflichen und privaten Belastung angepasst.

 

Des weiteren liegt der therapeutische Fokus auf der Stressbewältigung, da ein nicht unwesentlicher Anteil an Symptomen Stressbedingt sind und zum Themenbereich der Psychosomatik gehört. 

Behandlungen auf Rezept:

  • Manuelle Therapie zur Behandlung von Gelenkfunktionsstörungen
  • Krankengymnastik zum einüben von gestörten Bewegungen, Gewohnheitsveränderung (ADL) und Kräftigung der Muskulatur
  • Krankengymnastik Gruppe dient der Übung und Vermittlung von Gesundheitsthemen
  • Krankengymnastik ZNS dient der Behandlung von Neurotischen Krankheitsbildern
  • Manuelle Lymphdrainage entstaut das Gewebe bei Schwellung
  • Klassische Massage löst muskuläre Verspannung
  • Colon-Massage hilft bei der Darmfunktion
  • Bindegewebs-Massage behandelt Reflexionen des Bindegewebes
  • Wärmetherapie/Fango/Moor-packungen/Heiße Rolle
  • Kältetherapie/Natureis/Kältepack
  • Elektrotherapie/Ultraschall/Tens/EMS/Phonophorese/Iontophorese

Physiotherapie:

(Therapie mit ärztlicher Verordnung)

  • Private Versicherung
  • Beihilfe
  • PostBeamtenKrankenkasse
  • Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten
  • Private Zusatzversicherung
  • Freie Heilfürsorge (Kostenübernahmeklärung vor Behandlungsbeginn)

Alle Leistungen in der Physiotherapie werden mit vorheriger Verordnung eines Rezeptes durch den behandelnden Arzt/in abgegeben. Diese/er stellt den Gesundheitszustand und die notwendige Therapie fest.


 

Dieses ist eine Privatpraxis für Physiotherapie!

Die Übernahme der Behandlungskosten seitens der Kostenträger ist bei folgenden Institutionen möglich:

  • Private Krankenversicherungen
  • Beihilfe
  • Postbeamtenkasse
  • Krankenversorgung Bahn
  • Private Krankenzusatzversicherung
  • Heilfürsoge ( Im Ausnahmefall)
  • Berufsgenossenschaft (Im Ausnahmefall)

Um die genaue höhe der Kostenübernahme zu gewährleisten sollten Sie kontakt mit dem entsprechenden Kostenträger aufnehmen.

Abrechnungshilfen Privatpatienten


Verschiedene rechtliche Instanzen fällen Urteile zugunsten der Privatversicherten

 

Immer wieder versuchen private Krankenversicherungen, die Erstattung der von Therapeuten in Rechnung gestellten Honorare zu kürzen. Oftmals zahlen die Versicherungen auch gar nicht. Nicht selten wendet sich der Privatpatient dann an den Therapeuten – zum Beispiel mit der Frage, was "ortsübliche Preise" sein sollen oder dem Vorwurf, dass die Therapie "zu teuer" war. 

Hier finden Sie Urteile und Quellen verschiedener rechtlicher Instanzen rund um das Thema Privatpreise, deren Abrechnung und der Kostenrückerstattung durch die Versicherung. Sie belegen: Eine Kürzung ist oftmals rechtswidrig!

 

Amtsgericht Köpenick, Urteil vom 10.05.2012

Quelle: Amtsgericht Köpenick, 10.05.2012 (Az.: 13 C 107/11) 

 

Erstattung auch wenn Preis über dem Niveau der GKV liegt (AG Frankfurt, AZ: 32 C 24248/98-84)

Die private Krankenversicherung muss die Kosten für Heilmittel auch dann erstatten, wenn die Preise deutlich über den Tarifen der gesetzlichen Krankenversicherung liegen.

Quelle: AG Frankfurt, 15.11.2001 (AZ:32 C 24248/98-84)

 

2,3-facher Satz bei Physiotherapie ortsüblich (AG Hamburg, AZ: 20 A C 28/07)

Eine Bestätigung für die Daten aus der Gebührenübersicht für Therapeuten (GebüTh) hat das Amtsgericht Hamburg in einem aktuellen Urteil geliefert. Danach sieht das Gericht die Abrechnung von Physiotherapie zum 2,3-fachen VdAK Satz als "übliche" Vergütung in Hamburg an.

 

Bundesgerichtshof

Kein Kürzungsrecht bei Übermaßvergütung (IV ZR 278/01)

Quelle: Bundesgerichtshof, 12.03.2003 (AZ: IV ZR 278/01)

 

BGH vom 12.12.2007, IV ZR 130/06

Quelle: Bundesgerichtshof, 12.12.2007 (Az.: IV ZR 130/06)

 

BGH vom 12.12.2007, IV ZR 144/06

Quelle: Bundesgerichtshof, 12.12.2007 (Az.: IV ZR 1144/06)

 

Oberlandesgericht

Oberlandesgericht Köln vom 26.04.2006 

Quelle: Oberlandesgericht Köln, 26.04.2006 (Az.: 5 U 147/05)

 

Oberlandesgericht Düsseldorf vom 18.05.2006

Quelle: Oberlandesgericht Düsseldorf, 18.05.2006 (Az.: I-6 U 116/05)

 

Landgericht

Landgericht Köln, Urteil vom 14.10.2009

Quelle: Landgericht Köln, 14.10.2009 (Az.: 23 O 424/08)

 

Landgericht Köln, Urteil vom 20.07.2005

Quelle: Landgericht Köln, 20.07.2005 (AZ.: 26 O 225/04)

 

Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 04.05.2005

Quelle: Landgericht Düsseldorf, 04.05.2005 (Az.: 12 O 192/04)

 

QUELLE: BUCHNER PRIVATPREISE.DE

Abrechnungshilfen Beihilfeberechtigte


"Beihilfeberechtigte sollen zuzahlen!" bestätigt das Bundesinnenministerium

Beispielrechnung:  

33,00 € pro Behandlung Manuelle Therapie

      

50% Beihilfe                                        = 16,50 €

Erstattungsfähiger Höchstsatz        = 11,25 €

Eigenanteil                                           =   5,25 €

 

50% Private KV                                   = 16,50 €         

Erstattungsfähiger Satz Private KV = 16,50 €           Eigenanteil                                           =   0,00 €

 

Auch Beihilfeberechtigte sollen nach dem Willen des Gesetzgebers Zuzahlungen leisten! Dies hat das Bundesinnenministerium auf Anfrage von unternehmen praxis noch einmal in einer Stellungnahme bestätigt.

  

Ein Bericht aus der up|aktuell

Es sei nicht die Rechtsauffassung des Innenministeriums, dass Beihilfeversicherte immer wieder versuchen, die beihilfefähigen Höchstsätze als die verbindlich festgelegte obere Preisgrenze für eine Heilmitteltherapie durchzusetzen. Als oberster Dienstherr aller Bundesbediensteten ist das Ministerium auch maßgeblich für die Erstellung der Liste der beihilfefähigen Höchstsätze zuständig. Es sei, so schreibt die Pressestelle des Ministeriums, bereits seit langer Zeit Politik der Bundesregierung, Veränderungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung - soweit dies im Hinblick auf die Strukturunterschiede der beiden verschiedenen Systeme möglich ist - wirkungsgleich auf das Beihilferecht zu übertragen. Sprich: Wenn Mitglieder in der GKV Zuzahlungen leisten müssen, dann soll das bitte auch für Beihilfeberechtigte gelten.

Keine vollständige Kostendeckung bei Höchstsätzen für Heilmittel

Das Innenministerium führt dann weiter aus: "Die Annahme, dass Beihilfeberechtigte keine Zuzahlungen zu leisten haben, entspricht grundsätzlich nicht der Rechtslage der Bundesbeihilfeverordnung. Für den Bereich der Heilmittel gilt allerdings, dass zu diesen Aufwendungen formal keine Zuzahlungen erfolgen, weil die von den Beihilfeberechtigten zu tragenden Eigenbehalte bereits bei der Festlegung der Höchstbeträge berücksichtigt sind. Die Höchstsätze für Heilmittel in der Bundesbeihilfeverordnung beinhalten daher bewusst keine vollständige Kostendeckung. Der den beihilfefähigen Höchstbetrag übersteigende Betrag entspricht somit der Eigenbeteiligung des Beihilfeberechtigten. Damit wird im Beihilferecht ein anderer Weg als in der gesetzlichen Krankenversicherung gewählt, wo die von den Krankenkassen zu zahlenden Kosten festgelegt und hierzu Zuzahlungen zu entrichten sind. Bei einem Vergleich der Leistungsentgelte beider Systeme müsste daher zu den Höchstbeträgen der beihilfefähigen Aufwendungen immer ein Eigenbehalt in vergleichbarer Höhe wie die Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung hinzugerechnet werden."

Beihilfefähige Höchstsätze nur Nettopreise

Damit liefert das Bundesinnenministerium gleich eine Erklärung für die korrekte Bemessung von Heilmittelpreisen: Die beihilfefähigen Höchstsätze sind lediglich Nettopreise! Der tatsächliche Preis ergibt sich erst, wenn die auch von Beihilfeberechtigten zu leistende Zuzahlung zu diesem Nettopreis hinzugerechnet wird.

Die Höhe des Aufschlags auf die beihilfefähigen Höchstsätze kann man z. B. den Statistiken der Krankenkassen entnehmen. Die durchschnittliche Zuzahlung von GKV Patienten bei Verordnungen von Orthopäden betrug in 2008 rund 16 Prozent. Will man einen vergleichbaren Aufschlag auf die beihilfefähigen Höchstsätze vornehmen, so muss man ca. 19 Prozent dazurechnen!

Bei den Verordnungen von Kinderärzten sieht das allerdings schon ganz anders aus. Hier beträgt die Zuzahlung im Schnitt gerade einmal 0,14 Prozent und ist damit vernachlässigbar. Doch bereits bei Allgemeinmedizinern macht die Zuzahlung wieder 10 Prozent aus und müsste mit einem Aufschlag von ca. 12 Prozent auf die beihilfefähigen Höchstsätze korrigiert werden.

Die damit errechneten Preise für Heilmittel würden dann dem entsprechen was das Bundesinnenministerium in seiner Stellungnahme vom 13. Mai 2009 fordert: Es sei "zu berücksichtigen, dass sich Beihilfeberechtigte wie Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung durch Zuzahlungen an den Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Leistungen von Heilmittelerbringern beteiligen müssen."

 

Quelle: up 06/2009

 

Sind die Beihilfesätze die gesetzlich festgelegten Preise für Therapie?

Die Beihilfesätze oder genauer die beihilfefähigen Höchstbeträge sind Obergrenzen für die Erstattung von Heilmittelkosten von beihilfeberechtigten Personen. Beamte sind nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, sondern erhalten einen Teil ihrer Krankenkosten über ihren Arbeitgeber - den Staat - in Form der Beihilfe erstattet. Für die Restsumme bestehen in der Regel private Zusatzversicherungen.

Die beihilfefähigen Höchstsätze werden von den Innenministern vom Bund und den Ländern festgesetzt. Dabei blieben die Erhöhungen immer mehr hinter der allgemeinen Preisentwicklung zurück. Erklärtes Ziel der Innenminister war es, auch den Beamten eine Eigenbeteiligung z.B. bei den Heilmittelkosten abzuverlangen, wie dies ja auch von den gesetzlich Krankenversicherten verlangt wurde. 

Zu diesem Thema veröffentlichte der Bundesinnenminster am 7. Februar 2004 eine Pressemitteilung mit der Überschrift "Keine Extrawurst für Beamte" und führt aus, dass auch die Beamten bei Heilmitteln Zuzahlungen zu leisten hätten. 

Damit wird klar, dass die Behauptung der PKV, die Beihilfesätze seien die quasi offizielle Preisliste für Heilmittel in Deutschland jeder Grundlage entbehrt. 

 

Quelle: Buchner Privatpreise.de

 

Unterscheiden sich Beihilfe- von Nicht-Beihilfe-Privatversicherten?

Beihilfeberechtigte sind in der Höhe der Erstattungen von Heilmittelkosten durch die beihilfefähigen Höchstsätze begrenzt. Im Gegensatz dazu sind normale Privatversicherte in der Regel nicht durch ihre Tarife in der Erstattungshöhe begrenzt. 

Ein weiterer Unterschied ist die Anzahl der Beihilfebereichtigten und Nicht-Beihilfe Privatversicherten. Die Beihilfeberechtigten machen nicht einmal ein Drittel aller Privatversicherten in Deutschland aus und stellen nur 4% aller Versicherten. Damit wird auch klar, dass die Richtlinien für Beihilfeberechtigten keine Wirkung im Sinne der Üblichkeit entfalten können.

Verschiedene rechtliche Instanzen fällen Urteile zugunsten der Privatversicherten

Immer wieder versuchen private Krankenversicherungen, die Erstattung der von Therapeuten in Rechnung gestellten Honorare zu kürzen. Oftmals zahlen die Versicherungen auch gar nicht. 

Nicht selten wendet sich der Privatpatient dann an den Therapeuten – zum Beispiel mit der Frage, was "ortsübliche" Preise sein sollen oder dem Vorwurf, dass die Therapie "zu teuer" war.